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Gesell­schaft­li­che Unternehmensverantwortung

Die Bun­des­re­gie­rung hat am 21.09.2016 den vor­ge­leg­ten Ent­wurf eines Geset­zes zur Stär­kung der nicht­fi­nan­zi­el­len Bericht­erstat­tung in Unter­neh­men (CSR-Richt­li­nie-Umset­zungs­ge­setz) beschlos­sen. Mit die­sem Geset­zes­ent­wurf soll die Richt­li­nie 2014/95/EU der Euro­päi­schen Uni­on in natio­na­les Recht umge­setzt wer­den. Das neue Gesetz trifft gro­ße Unter­neh­men mit mehr als 500 Mit­ar­bei­tern und einem Umsatz von mehr als 40 Mio. Euro oder einer Bilanz­sum­me von mehr als 20 Mio. Euro. Mit der ange­streb­ten Berichts­pflicht sol­len Share- und Sta­ke­hol­der Ein­bli­cke in die Manage­ment­stra­te­gien der Unter­neh­men erlan­gen. So wird gefor­dert, über die Risi­ken und Fol­gen unter öko­lo­gi­schen, sozia­len und mit­ar­bei­ter­rele­van­ten Aspek­ten zu berichten. Nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten ist eine Grund­be­din­gung für ein wett­be­werbs­fä­hi­ges und inno­va­ti­ves Unter­neh­men. Unter­neh­men, die auf öko­lo­gi­sche und sozia­le Aus­wir­kun­gen ihres Kern­ge­schäfts ach­ten, agie­ren vor­aus­schau­en­der und risi­ko­be­wuss­ter: Stu­di­en zei­gen, dass Unter­neh­men, die sich mit Nach­hal­tig­keit beschäf­tig­ten, ein gerin­ge­res Risi­ko­po­ten­ti­al auf­wei­sen. Neben die­sen öko­no­mi­schen Vor­tei­len leis­ten Unter­neh­men, die auf Nach­hal­tig­keit set­zen, einen umfas­sen­den Bei­trag im Sin­ne des skiz­zier­ten Drei­klangs aus Öko­lo­gie, Sozia­lem und Öko­no­mie. Denn unter­neh­me­ri­sche Nach­hal­tig­keit för­dert gute Arbeits­be­din­gun­gen, den Schutz der Umwelt und eine star­ke Wirt­schaft mit siche­ren Arbeitsplätzen. 

Bro­schü­re "Die SDGs für und durch Unter­neh­men" erschienen

Die Uni­ver­si­tät Bre­men, Umwelt Unter­neh­men aus Bre­men sowie die Nie­der­sach­sen Alli­anz für Nach­hal­tig­keit haben in Koope­ra­ti­on mit RENN.nord die Bro­schü­re » „Sus­tainab­le Deve­lo­p­ment Goals für und durch KMU“ veröffentlicht.

Nach­hal­ti­ges Han­deln und Wirt­schaf­ten rückt für Unter­neh­men immer stär­ker in den Fokus. Soli­des Wachs­tum und respekt­vol­ler Umgang mit Res­sour­cen – sei­en es Mate­ri­al, Ener­gie oder Arbeits­kräf­te – gehö­ren heu­te zur Cor­po­ra­te Gover­nan­ce eines Unter­neh­mens. Die 17 Nach­hal­tig­keits­zie­le der Ver­ein­ten Natio­nen, die so genann­ten Sus­tainab­le Deve­lo­p­ment Goals (SDGs), set­zen für Unter­neh­men einen hilf­rei­chen Ori­en­tie­rungs­rah­men für ver­ant­wor­tungs­vol­les und zukunfts­ori­en­tier­tes Wirt­schaf­ten. Zudem bie­ten die SDGs Unter­neh­men die Mög­lich­keit, ihr nach­hal­ti­ges Han­deln wirk­sa­mer auch in den poli­ti­schen Fokus zu rücken.

Der vor­lie­gen­de Leit­fa­den für klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men zeigt die zahl­rei­chen Schnitt­stel­len zwi­schen Unter­neh­men und den 17 Nach­hal­tig­keits­zie­len auf. Denn egal was Unter­neh­men tun, sie berüh­ren mit ihrem Han­deln immer auch die Nach­hal­tig­keits­zie­le der Ver­ein­ten Natio­nen. Wich­tig ist jedoch, wie sich Unter­neh­men dies­be­züg­lich posi­tio­nie­ren: Wo leis­ten sie bereits einen Bei­trag zum Gemein­wohl? Wie und wo könn­ten nega­ti­ve Neben­wir­kun­gen redu­ziert und zusätz­li­che posi­ti­ve Wir­kun­gen erzeugt wer­den? Zu jedem der 17 Nach­hal­tig­keits­zie­le – von „Gesund­heit und Wohl­erge­hen“ über „Maß­nah­men zum Kli­ma­schutz“ bis hin zu „Nach­hal­ti­ge Städ­te und Gemein­den“ – infor­miert die Bro­schü­re, ob es für ein KMU sinn­voll sein könn­te, sich für ein Enga­ge­ment in dem Bereich zu ent­schei­den, wel­che Mög­lich­kei­ten sich dadurch bie­ten und wel­chen Nut­zen, aber auch wel­che Risi­ken das hat.

Bro­schü­re "Der Ehr­ba­re Kauf­mann und CSR im Mittelstand"

Gemein­sa­me Bro­schü­re der IHKN und des Wirtschaftsministeriums.Niedersachsens Wirt­schafts­mi­nis­ter Dr. Bernd Althus­mann und IHKN-Haupt­ge­schäfts­füh­re­rin Dr. Susan­ne Schmitt stell­ten am  Don­ners­tag, 27.9.2018, gemein­sam mit Pro­fes­sor Dr. Nick Lin-Hi die Bro­schü­re „Ver­ant­wor­tung zahlt sich aus – Der Ehr­ba­re Kauf­mann und CSR im Mit­tel­stand“ vor.

Cor­po­ra­te Social Respon­si­bi­li­ty, CSR, ist die moder­ne Aus­prä­gung von „Sit­te und Anstand des Ehr­ba­ren Kauf­manns“. Die­se his­to­ri­schen Grund­sät­ze sind heu­te aktu­el­ler denn je: Das ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te Han­deln eines in der Gesell­schaft ver­wur­zel­ten Unter­neh­mers wird von der Gesell­schaft ein­ge­for­dert und in Form von Ver­trau­en in das Unter­neh­men und sei­ne Pro­duk­te aner­kannt. Die­se unter­neh­me­ri­sche Ver­ant­wor­tung ist in jüngs­ter Zeit immer stär­ker ins Zen­trum des öffent­li­chen Inter­es­ses gerückt – und zwar unab­hän­gig von der Grö­ße eines Unter­neh­mens. Die Ein­füh­rung einer EU-wei­ten Berichts­pflicht für kapi­tal­markt­ori­en­tier­te Groß­un­ter­neh­men seit 2017 trifft zudem über Lie­fer­ket­ten und Geschäfts­be­zie­hun­gen auch mitt­le­re und klei­ne Firmen.

» Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf der Inter­net­sei­te der IHKN.

» Zur Bro­schü­re.

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